Betreuung und Bildung für Menschen in und um Hamburg.

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Altenhilfe. Hinsehen, zuhören, da sein.

Insbesondere ältere Menschen brauchen persönliche Zuwendung, Anteilnahme und Wertschätzung. In einer Zeit, in der Betreuungsschlüssel und Pflegestufe fast wichtiger werden als der Mensch, um den es geht, bietet die Altenhilfe des Rauhen Hauses eine Betreuung, die vor allem auf menschlicher Zuwendung und Seelsorge basiert.

Altenhilfe

Ansprechpartner: 
Wolfgang Bayer

Beim Rauhen Hause 21
22111 Hamburg
Tel. 040/655 91-242
Fax 040/655 91-395
sozpsych-altenhilfe(at)rauheshaus.de 

Alten- und Pflegeheim Haus Weinberg. Gut aufgehoben.

Das Alten- und Pflegeheim des Rauhen Hauses im Park der Stiftung in Hamburg-Horn bietet 70 pflegebedürftigen alten Menschen ein Zuhause. Wer hier einzieht, richtet sich mit seinen Möbeln und persönlichen Gegenständen ein, Teppich- und Parkettböden schaffen eine wohnliche und behagliche Atmosphäre. Aus allen 54 Einzel- und acht Doppelzimmern blickt man in den wunderschönen Park.

Die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner, die an Demenz erkrankt sind, spielt eine wichtige Rolle: Die erste Etage ist speziell auf die besonderen Bedürfnisse dieser Bewohner zugeschnitten - mit entsprechender Einrichtung und Betreuung. Der Tagesablauf ist gut strukturiert und bietet einen festen Rahmen zur besseren Orientierung. Wir unterstützen unsere Bewohnerinnen und Bewohner darin, ihre Fähigkeiten und Begabungen so lange wie möglich zu erhalten.

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Haus Weinberg

Ansprechpartner:
Ulrich Bartels, Leitung

Beim Rauhen Hause 21
22111 Hamburg
Tel. 040/655 91-150
Fax 040/655 91-246
weinberg(at)rauheshaus.de

 

Pflege auf Zeit

Für die Kurzzeitpflege im Haus Weinberg steht ein eigener Bereich mit 20 Zimmern zur Verfügung, in denen Menschen Aufnahme finden, die - etwa nach einem Krankenhausaufenthalt oder während des Urlaubs pflegender Angehörige - nur vorübergehend Hilfe benötigen. Die Gäste der Kurzzeitpflege bewohnen Einzel-Appartements von etwa 20 qm Größe mit eigenem Duschbad. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Tag und Nacht anwesend sind, geben unseren Gästen die Sicherheit, die sie in ihrer schwierigen Situation brauchen. 

Die Leistungen umfassen Pflege, ärztliche Versorgung, Therapie, soziale Unterstützung, wohnliche Unterbringung, altersgerechte Ernährung, Service bei der Rückkehr in die eigene Wohnung sowie die Teilnahme an Beschäftigungsangeboten und Veranstaltungen. Unsere Gäste und ihre Angehörigen sind in unserem Café-Restaurant „Amanda's“ herzlich willkommen.

Die Pflegekassen übernehmen die Pflegekosten für einen Zeitraum von bis zu zweimal vier Wochen pro Kalenderjahr. Die Krankenkasse kann bei entsprechender Verordnung die Kosten für therapeutische Maßnahmen erstatten. 

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Kurzzeitpflege

Ansprechpartnerin:
Ulrike Thieß

Beim Rauhen Hause 21
22111 Hamburg
Tel. 040/655 91-278
Fax 040/655 91-279
uthiess(at)rauheshaus.de 

 

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Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte. Die Last gemeinsam tragen.

Menschen werden immer älter und in zunehmendem Maße erkranken viele im Alter an einer Demenz. Meist werden sie zu Hause von Angehörigen gepflegt und betreut. Für die Betreuenden ist diese Aufgabe eine große Herausforderung und oft sehr belastend. Eine Möglichkeit der Entlastung kann der Umzug in die Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz sein.

In dieser besonderen Wohngemeinschaft ist Platz für zehn betroffene Menschen, die jeder für sich ein kleines Appartment bewohnen. Mittelpunkt der Wohngemeinschaft sind die Wohnküche und das große Wohnzimmer, die gemeinsam genutzt werden.

Die Pflege und Betreuung übernimmt ein ambulanter Pflegedienst, den die Angehörigen oder gesetzlichen Vertreter wählen. Eine Betreuung rund um die Uhr ist möglich. Ganz wichtig: Die Angehörigen sind weiterhin in die Betreuung eingebunden. Aber sie sind von der Pflege und Begleitung entlastet.

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Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte

Ansprechpartnerin: Jörg Heinsohn

Tel. 040 / 655 91 335
Fax 040 / 655 91 390
wgsievekingdreieck(at)rauheshaus.de

Ambulanter Hospizdienst. Die letzten Schritte zusammen gehen.

Fast alle Menschen wünschen sich, in ihrer vertrauten Umgebung und im Kreis von Familie und Freunden zu sterben. Für die begleitenden Angehörigen ist dies oft eine große Herausforderung in pflegerischer und noch viel mehr in emotionaler Hinsicht. Wenn ein Mensch stirbt, heißt es sowohl für ihn als auch für die Angehörigen und Freunde loszulassen und Abschied zu nehmen. Gut tut es dann, wenn man Unterstützung und Hilfe bekommt: Die ehrenamtlichen ambulanten Hospizbegleiterinnen und -begleiter sind für diese besondere Aufgabe ausgebildet. Sie kommen zu schwerstkranken und sterbenden Menschen ins Haus.

Wir helfen Ihnen, die Ihnen verbleibende Zeit so zu gestalten, wie Sie es sich wünschen. Unsere ausgebildeten Hospizbegleiterinnen und -begleiter sind für Sie und Ihre Angehörigen da. Wir stehen für Gespräche zur Verfügung, beraten umfassend über die Möglichkeiten der Betreuung oder sind auch einfach nur da und spenden Trost. Wenn Sie sich informieren möchten oder eine Begleitung wünschen, rufen Sie uns einfach an. 

Unsere Hospizbegleiterinnen und -begleiter sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Begleitungen sind für Sie kostenlos. Der Ambulante Hospizdienst im Hamburger Osten wird gemeinsam von den beiden Evangelischen Stiftungen Bodelschwingh und Das Rauhe Haus getragen. Der Ambulante Hospizdienst wird durch Zuschüsse und Spenden finanziert.

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Ambulanter Hospizdienst im Hamburger Osten

Ihr Ansprechpartner:
Siglinde van Huffel

Horner Weg 190
22111 Hamburg
Tel. (040) 65 90 87 40
Fax (040) 65 90 8744
vanhuffel(at)bodelschwingh.com

 

Ausbildung zum Hospizbegleiter

Die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen ist eine besondere Aufgabe, die nicht ganz einfach ist. Sie konfrontiert jeden auch mit der eigenen Endlichkeit. Die Tätigkeit als Hospizbegleiter ist dennoch interessant und kann sehr erfüllend sein.

Wir bilden unsere Ehrenamtlichen sehr sorgfältig aus. In 100 Unterrichtsstunden setzen sie sich mit den Fragen zu Leben und Tod, Ethik und Glauben auseinander und lernen Gespräche in den Begleitsituationen zu führen. In ihrer Ausbildung erfahren sie außerdem viel über altersbedingte Erkrankungen. An den theoretischen Teil schließt sich ein Praktikum an. Die angehen­den Hospizbegleiter lernen in dieser Phase das umzusetzen, was sie sich zuvor an theoretischem Wissen angeeignet haben. Während des Praktikums und der Begleitungen werden die Hospizbegleiter selbst durch Supervisionen begleitet, um die gemachten Erfahrungen gut zu verarbeiten. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

Ausbildungspartnerin ist die Ev. Berufsschule für Altenpflege des Rauhen Hauses. Das Ausbildungs­modell für ehrenamtliche ambulante Hospizbegleitung hat sich bereits bewährt und ist 2004 mit dem Kurt-Meissner-Preis der Volkshochschule Hamburg ausgezeichnet worden.

 

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Ambulanter Hospizdienst im Hamburger Osten

Ansprechpartnerin:
Siglinde van Huffel

Horner Weg 190
22111 Hamburg
Tel. (040) 65 90 87 40
Fax (040) 65 90 8744
vanhuffel(at)bodelschwingh.com

 

Trägerverbund Hamburger Osten. 20mal für alte Menschen.

Unter Federführung des Rauhen Hauses ist seit 1997 ein Trägerverbund zahlreicher Anbieter von Altenhilfe und Altenpflege in den benachbarten Stadtteilen Hamm und Horn entstanden. Im Jahr 2004 gehörten ihm 20 Institutionen an - von der Kirchengemeinde über ambulante Pflegedienste bis hin zu Alten- und Pflegeheimen. Gemeinsam bemüht sich der Trägerverbund HamburgerOsten e.V. um die Verbesserung und Vernetzung der Angebote für alte Menschen im sozial schwachen Hamburger Osten und ist unabhängige Anlaufstelle für Hilfesuchende.

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Trägerverbund Hamburger Osten

Ansprechpartnerin: 
Runhild Jasper-Koch, Leitung

Moorende 4
20535 Hamburg
Tel. 040/ 655 73 36
Fax 040/655 36 26
altenhilfeverbund-hh(at)gmx.de

Konzept

Angesichts wachsenden sozialen Drucks auf der einen und immer knapper werdender öffentlicher Kassen auf der anderen Seite, kommen die Arbeitsfelder der Seniorenarbeit in einen Teufelskreis. Sie geraten mehr und mehr an die Grenzen ihrer eigenen Arbeitsfähigkeit und Belastbarkeit.

In der Sozialgesetzgebung haben sich mit dem Pflegeversicherungsgesetz tiefgreifende Veränderungen vollzogen, die Auswirkungen auf Leistungsnutzer und -anbieter haben. Eine gewünschte Wirkung der Gesetzgebung ist die Verbreiterung des pflegerischen und versorgenden Angebots und ein verschärfter Wettbewerb zwischen den Anbietern. Dadurch wird die Unübersichtlichkeit für die Verbraucher und der Bedarf an Beratung, Information und Vermittlung geeigneter Angebote noch größer.

Der Trägerverbund Hamburger Osten setzt genau hier an. Sein Ziel ist die
Anpassung und die Vernetzung vorhandener Wohnquartiere an alters-, krankheits- und pflegebedingt veränderte Bedürfnisse. Denn allein davon hängt es ab, ob häuslicher Verbleib und häusliche Pflege möglich sind und die gesetzlich verankerten Leitlinien "Ambulant vor stationär" und "Rehabilitation vor Pflege" gelebt werden können.

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Aufgaben

Der Trägerverbund fördert die Zusammenarbeit zwischen offener, ambulanter, teil- und stationärer Altenhilfe sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens und entwickelt mit den beteiligten Mitgliedsorganisationen die Überleitung zwischen den verschiedenen Angebots- und Versorgungssystemen. Er ist aber auch das regionale Gremium, das Schnittstellenprobleme und Versorgungsmängel sichtbar und handhabbar macht. Darüber hinaus entsteht ein Frühwarnsystem für Versorgungsmängel - aber auch für mögliche Überkapazitäten.

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 Koordinationsstelle

Die Koordinationsstelle entwickelt und unterstützt Koordination und Kooperation in der Region, stellt Angebots- und Versorgungsmängel fest und meldet sie an die Verbundsgremien weiter. Durch die bereits genannte Vielfalt der Angebote fördert die Koordinationsstelle den direkten Wettbewerb und schafft so Anreize zur Qualitätssteigerung und -sicherung. 

Zugleich ist die Koordinationsstelle auch Informationsstelle für ältere Menschen, Angehörige, Nachbarn und professionelle Helfer. Sie gibt Auskünfte über häusliche Pflegedienste, Fahr- und Begleitdienste, Pflegeheime, Krankenhäuser u.v.m. Individuell benötigte Dienstleistungen werden auf Wunsch des älteren Menschen von der Koordinationsstelle vermittelt.  Mehr Informaionen dazu finden Sie unter www.angehoerigenhilfe.de 

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