Brüder- und Schwesternschaft
Die Brüder- und Schwesternschaft ist die Gemeinschaft der im Rauhen Haus ausgebildeten und eingesegneten Diakone und Diakoninnen. Sie ist die älteste Diakonengemeinschaft in Deutschland und besteht zur Zeit aus über 600 Mitgliedern, die in allen Feldern kirchlicher, diakonischer und sozialer Arbeit tätig sind. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums an der Ev. Hochschule und dem Diakonenexamen werden sie in das kirchliche Amt berufen und als Diakoninnen bzw. Diakone Jesu Christi eingesegnet. In zwölf regionalen Konvikten treffen sie sich regelmäßig, um diakonische, theologische, soziale und politische Themen zu bearbeiten. Darüber hinaus nimmt die Gemeinschaft auch Aufgaben eines Berufsverbands wahr.
Die Brüder- und Schwesternschaft ist mitverantwortlich für die Ausbildung an der Ev. Hochschule. Sie ist im Kuratorium der Diakonenanstalt vertreten und am Aufnahmeverfahren beteiligt. Der Vorsteher und der Konviktmeister gehören dem Prüfungsausschuss für die diakonische Abschlussprüfung an. Der Aufnahme in die Brüder- und Schwesternschaft geht eine Vorbereitungszeit voraus, in der Studierende zu den Veranstaltungen der Gemeinschaft eingeladen werden.
Außerdem unterhält die Brüder- und Schwesternschaft einen Studienfonds für besondere Notlagen, der Studierende während des Hauptstudiums fördern kann.

