Das Bautagebuch

August 2009 bis heute: Eine Dokumentation von Schülern der Wichern-Schule

 
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23
. Juni 2010

Die Entlüftung findet in der Mitte des Raumes statt, dort wird die verbrauchte Luft herausgesaugt. Die Belüftung findet dagegen an den Seiten des Raumes statt, dort wird frische Luft reingepustet und im Winter wird die hineingepustete Luft erwärmt. Beheizung: Die Fußbodenheizung erwärmt den Boden in der neuen Aula. Deswegen braucht man keine Heizungen an die Wände zu bauen.

(Tim Riederer und Dennis Schatz, 7C)


Den Putz braucht man um die Wände glatt zu machen. Der Putz besteht aus Gips und Kalk, er wird mit Wasser angerührt. Der Schlauch befördert den trockenen Putz aus dem Silo an die gewünschte Stelle im Gebäude.

(Hannah Riederer und Paula Schönbeck, 6A)

 

Links: Trockener Gips-Kalk-Putz.

Rechts: Zwei Verputzer bei der Arbeit.


Die Eckschutzschiene wird vor dem Verputzen an der Wand festgemacht. Dann wird verputzt.

(Fatma Kilinc, 6A)


Das hier ist eine Eckschutz-Schiene aus Stahl, sie schützt die Wandecken vor Beschädigungen. Die Schienen wurden mit einzelnen Putzflecken an der Wand befestigt, noch bevor die restliche Wand verputzt wird.

(Hannah Riederer und Paula Schönbeck, 6A)

 

 


19. Juni 2010

Links: Das Chassis (Fahrgestell) wird gerade abgeladen. Es wird benutzt, damit man den Kran aufladen, abladen und bewegen kann.

Rechts: Das ist eine Seilrolle. Durch die Seilwinde wird das Stahlseil geführt, an dem der Haken befestigt ist.


Der Kran wurde abgebaut und zusammengeklappt. Er ist bereit auf das Chassis zu kommen. Der Kran wird befestigt.
Danach ist der Kran fertig verladen und fahrbereit.

(Francesco Gallizzi, 7C)

 

 


10. Juni 2010

Links: Der Bauarbeiter macht den Einbau der Türzarge. Der Mörtel (besteht aus Sand, Zement und Wasser) wird jetzt in die Türzarge gesetzt und dann klopft er gegen die Zarge, damit der Mörtel nach unten geht, so dass alles gleichmäßig voll wird.

Rechts: Das ist die Türzarge, nur falsch herum. Die Türzarge ist aus Stahlblech. Ihr könnt das dadurch herausfinden, dass der Magnet dran bleibt.


Das ist eine Türzarge (Türrahmen) und das Gestell ganz unten ist dafür da, dass die Tür nicht in sich zusammen fällt. Später wird der Beton-Boden (Fachwort "Estrich") so hoch geschüttet wie das Gestell ist.

(Francesco Gallizzi, 7C)


Die abgehängte Decke bezeichnet man auch als Leichtbaudecke, die unter die eigentliche Rohdecke gehängt wird. An den Blechverstrebungen werden die Deckenplatten befestigt. Der Zwischenraum über der abgehängten Decke wird für Lüftungskanäle und Kabel genutzt. Es werden in die abgehängten Decken auch oft Lampen eingebaut.

(Dennis Schatz, 7C)

 


Dies sind die verschiedenen Anschlüsse. Die beiden Jungen zeigen jeweils das Frischwasserrohr und das Abwasserrohr. Es ist ein Anschluss für ein Urinal, das Urinal ist aber besser bekannt als Stehbecken.

 

Links: Dies ist ein Anschluss für ein Waschbecken

Rechts: Dies ist ein Anschluss für eine Toilette.

(Hannah Riederer, 6A)

 

Aus was wird Mörtel gemacht? Mörtel wird aus Wasser, Sand und Zement hergestellt. Für was braucht man Mörtel ? Man braucht Mörtel, damit man die Steine zusammen halten kann, damit das nicht alles auseinander fällt. Man kann auch mit Mörtel Mauern befestigen und noch vieles mehr.

(Fatma Kilinc, 6A)

 

 


9
. Juni 2010

Das rote feuerfeste Kabel für die Notbeleuchtung. Die Notbeleuchtung wird gebraucht, falls es brennt. Und wenn jemand auf den Feuermelder drückt, geht automatisch das Notlicht an, damit man im Rauch auch etwas sieht und die Notausgänge findet.

 

Links: Halb fertige Steckdosen.

Rechts: Die noch nicht fertigen Lichtschalter und ihre Kabel, vor dem Verputzen.

(René Schröder, 7C)

 

 


12. Mai 2010

Links: Klassenraum im Obergeschoss.

Rechts: Balkon an der Süd- und Ostseite; er ist der Fluchtweg für die oberen Räume.

(Hannah Riederer, 6A)

 

Die Leichtbauwände bestehen aus Stahlblech-Profilen und Gipskarton-
platten. Dazwischen kommen Steinwolle-Platten zur Isolierung.

(Paula Schönbeck, 6A)

 

Links: Mit einer Flex werden die Stahlblech-Profile für die Leichtbauwände auf die richtige Länge gebracht.

Rechts: Im Bauplan ist eine Tür vorgesehen - aber in der Realität fehlt sie. Handwerker und Doku-AG klären, woran das liegt.

(Paula Schönbeck, 6A)

 

Links: Mit einer Bitumenbahn (ähnlich wie Dachpappe) wird der Boden wasserdicht gemacht.

Rechts: Provisorische Bautür. Dahinter werden Bohrmaschinen und wertvolle Baumaterialien abgestellt, damit sie nicht geklaut werden können.

(Fatma Kilinc, 6A)

 

 


28. April 2010

Links: Diese Klinker sind noch nicht verfugt. Die Fuge ist die Lücke zwischen den Steinen. Dadurch kann Feuchtigkeit in die Steine kommen.

Rechts: Diese Klinker wurden schon verfugt. Dadurch kann keine Feuchtigkeit mehr hinein kommen.

(Hannah Riederer, Paula Schönbeck, 6A)

 

 


Richtfest am
14. April 2010

Links: Nach Verlesung des feierlichen Richtspruchs durch den Polier feierten Handwerker und Gäste aus der Schule und dem Rauhen Haus im Rohbau des Theatersaals.

Rechts: Buffet  in der neuen Aula; im Hintergrund sieht man die Bühne.

 

Links: Der Richtkranz

Rechts: Der Polier hält seine Rede, daneben der Vorarbeiter der Maurer.


Die Doku-Gang auf der Bühne

(Francesco Gallizzi, 7C)

 

 

 

 

 

 


13. April 2010

Links: Das ist einer der neuen Musikräume.

Rechts: Dort kommt später die Hebebühne für die Bühnentechnik rein.

(Tim Riederer, 7C)


Das ist die Aula.

(René Schröder, 7C)

 


Das ist der Südeingang des Wichernforums und dort sieht man die Baumaterialien: grauer Klinker, weißer Kalksandstein und gelb verpackte Steinwolle.

(Francesco Gallizzi, 7C)

 

 

 


7
. April 2010

Steinwolle (auch Mineralwolle genannt) ist ein weicher nichtbrennender Dämmschutz, der für Gewerbe und Wohnungsbau verwendet wird. Steinwolle isoliert hervorragend, ist aber überhaupt nicht druckfest.

Wenn Steinwolle hergestellt wird, ähnelt das einem Vulkanausbruch: Steinwolle besteht aus Vulkangestein und Recyclingmaterial, das auf 1.500 C° erhitzt wird und dann flüssig ist. Das flüssige Gestein erkaltet in dünnen Fäden und wird dann von einer Spinnmaschine gefasert. Steinwolle wird in Platten oder in Rollen verkauft. Es gibt unterschiedliche Dämmdicken, z.B. 30mm, 40mm und 50mm. 50mm kostet etwa 50€ pro Kubikmeter, das ist aber von Händler zu Händler anders.

(René Schröder, 7C)

 

 


6
. April 2010

Beton wird fast für alles benutzt, was man bauen kann, z.B. ein Haus, eine Brücke, eine Straße, ein Turm. Beton wird aus Wasser, Kies, Sand und Zement hergestellt.

Die Farbe des Betons ist grau. Der Beton, den die Bauarbeiter auf unserer Baustelle benutzen, heißt C20/25-Beton. Dieser normale Hausbau-Beton ist nicht vollkommen wasserdicht. Beton ist schwer. Beton hat schlechte Wärmeisolierungs-Eigenschaften. Beton ist plastisch, d.h. er wird geschüttet oder gegossen und dabei in Kubikmetern (m³) berechnet. Beton ist billiger als Klinker oder andere Mauersteine.

(Dennis Schatz,7C)

 
Der Polyurethan-Schaum wird zum Isolieren von Hauswänden benutzt. Er wird normalerweise aus Erdöl hergestellt, könnte aber auch aus Zuckerrüben, Mais oder Kartoffeln gemacht werden.

Bei der chemischen Reaktion werden die flüssigen Grundstoffe mit einem Treibmittel (z.B. Pentan oder CO2) aufgeschäumt. Der gelbe Schaum ist leicht und isoliert sehr gut gegen Wärme und Kälte. Er ist nicht druckfest. Er ist wasserundurchlässig und saugt sich nicht mit Wasser voll. Man kann den Polyurethan-Schaum in Form von Platten z.B. mit den Maßen 120cm x 60cm kaufen. Die Platten gibt es in unterschiedlichen Dicken.

(Tim Riederer, 7C)

 

 


5
. April 2010

Kalksandstein wird für Innen- und Außenwände verwendet. Er ist aber nicht wasserdicht. Der Kalksandstein saugt sich voll, und wenn das Wasser gefriert, platzt der Kalksandstein. Deswegen muss bei Außenwänden noch eine Schutzschicht vor dem Kalksandstein sein. Für die Herstellung von Kalksandstein braucht man Kalk, Quarzsand und manchmal auch Schwarze Asche.

Die Farbe des Kalksandsteins ist Weiß bis Grau, die Druckfestigkeit ist hoch, er ist relativ schwer und er hat eine schlechte Wärmedämmung. Kalksandstein wird als Mauerstein 2DF oder 3DF oder in Platten hergestellt. Bei uns wurden Kalksandstein-Platten verarbeitet. Kalksandstein ist auch ein Stein, aber billiger als Klinker.

(Francesco  Gallizzi, 7C)

 
Gasbeton ist leicht, seine Farbe ist weiß, er isoliert gut.
Gasbeton kann gut gesägt werden. Gasbeton ist nicht sehr druckfest. Wenn Regen kommt, saugt sich der Gasbeton voller Wasser.

Man kann Gasbeton für Innen- und Außenwände benutzen, aber bei Außenwänden muss man ihn vor Regen schützen, damit sich der Gasbeton nicht voll saugt. Zum Beispiel, indem man eine Schicht Klinker davor mauert. Nur dann kann man Gasbeton für die Außenwände benutzen. Gasbeton wird in Platten hergestellt. Sie sind meistens 25cm hoch und 50cm breit. Es gibt sie in unterschiedlichen Dicken.

(Dennis Schatz, 7C)

 
Glasschaum ist ein neuartiges und umweltfreundliches Isoliermaterial aus aufgeschäumtem Altglas. Glasschaum isoliert gut, kann nicht verrotten, ist unbrennbar und wasserdicht. Er ist leicht, aber druckfester als z.B. Polyurethan-Schaum; er wird entweder in Platten oder als lose Schüttung geliefert.

Herstellung: Gemahlenes Altglas wird mit Blähstoffen gemischt und dann im Durchlaufofen bei 900° C verflüssigt und aufgeschäumt. Kühlt man es danach schnell ab, zerspringt es aufgrund der inneren Spannung in kleine Kügelchen und wird als lose Schüttung verkauft. Kühlt man es langsam ab, kann es in Platten oder Blöcke gesägt werden, die man z.B. bei der Außen-Isolierung von Kellerwänden verwendet.

 
Klinker sind Mauersteine, die unter hohen Temperaturen gebrannt sind. Sie bekommen dadurch eine harte und wasserdichte Oberfläche. Sie nehmen kaum Wasser auf und sind sehr widerstandsfähig gegenüber Hitze, Frost, Sonnenbestrahlung und Luftschadstoffe. Sie eignen sich daher besonders für Außenwände.Nachteil: Klinker haben schlechte Wärmedämmungseigenschaften. Hinter der Klinkerfassade wird deshalb immer eine Isolierschicht eingebaut.

Klinker bestehen überwiegend aus Ton. Meistens sind sie rot. Sie werden bei 1100 bis 1300°C in einem Tunnelofen gebrannt, im Gegensatz zu 800 bis 1200°C bei normalen Ziegeln. Die Formate der Klinkersteine sind nach DIN 1053 genormt. Das Normalformat (NF) hat die Maße: Länge 240mm, Breite 115mm und Höhe 71mm.

 

 


1
. April 2010

Die Sicherheitsketten werden um das Hohldecken-Element gelegt und das Element wird vom Autokran hochgehoben.

(Francesco Gallizzi, 7C)


Hier kann man in ein Deckenelement aus Spannbeton gucken. Die jeweils drei Spannstähle sind unten zwischen den großen Löchern zu sehen (s. Pfeile).

(René Schröder und Tim Riederer, 7C)

 


Zwei Hohldecken-Elemente fehlen über der Bühne und müssen noch eingesetzt werden.

(Dennis Schatz, 7C)

 


Das letzte Deckenelement der Aula wird eingebaut.

(Tim Riederer, 7C)

 

 

 


30. März 2010

Die Doku-AG schneidet Sichtfenster in
den Bauzaun.


 

 

 


23
. März 2010

Die Maurer bauen die Zwischenwände im Obergeschoss aus Kalksandstein-Blöcken.
(Dennis Schatz, 7C)

 

 


16. März 2010

Seitenwände im Obergeschoss werden geschüttet: Die Bauarbeiter haben den Beton von dem Betonmischer in einen Betonkübel geschüttet, dann haben sie mit einem Kran den Kübel hochgehoben und den Beton in die Hohlwände gegossen. Damit die Wände stabil werden und halten.
(Dennis Schatz, 7C)


Das ist der Backstage-Bereich (hinter der Bühne oder hinter den Kulissen). Von dort aus gehen die Schüler dann auf die Bühne.
(Francesco Gallizzi, 7C)

 


Die Bauerarbeiter haben die Wände der Bühne gemauert.
(Dennis Schatz, 7C)

 

 

 


4. März 2010

Links: Die Zwischendecke wird geschüttet.
(Tim Riederer, 7C)

Rechts: Hier steht der Betonmischer vor der zukünftigen Bühne. Dahinter ist der Rohbau des Backstage-Bereichs (siehe anderes Bild).
(René Schröder, 7C)

 



3
. März 2010

Die Steine: Diese Steine kommen aus einem Brunnen, der ca. 1850 gebaut wurde. Das kann man mit Gewissheit sagen, da auf den Steinen die Jahreszahl steht. Der Brunnen lag unter unserem alten Bolzplatz, da wo wir Fußball gespielt haben. Er wurde dann später auf unserer Baustelle beim Baggern gefunden. Zugleich haben die Arbeiter auch noch einen alten Keller unter unserem alten Bolzplatz gefunden. Der Keller lag unter dem linken Tor des alten Bolzplatzes.
(Dennis Schatz, 7C)

Stahldiebstahl: Baustahl-Diebstahl ist sehr gefährlich. So ein Diebstahl wurde in Köln begangen. Ich meine das, wo die Bibliothek und die Häuser drumherum eingestürzt sind. Das ist sehr gefährlich, weil, wenn zu wenig Baustahl verbaut wurde, ist das Gebäude nicht genügend zugfest. In Köln wurden zu der Zeit ja Tunnel gebaut, wahrscheinlich ist es deswegen eingestürzt. Deswegen muss auch, eigentlich, immer jemand von einer anderen Firma kommen und überprüfen, ob so viel Baustahl verbaut wurde, wie es in den Bauplänen eingezeichnet ist. Und zwar, bevor der Beton geschüttet wird. Herr Wollermann, der neue Polier, hat uns versichert, dass so etwas bei uns nicht passieren kann.
(Tim Riederer, 7C)

Decken schütten: Am Donnerstag, dem 4.3.10, wird auf der Baustelle die Zwischendecke geschüttet. Um 8:00 Uhr sollen die ersten Betonmischer anrollen und dann wird eine Betonpumpe im Inneren des Rohbaues aufgestellt, die den Beton dann hoch in die Decke pumpt. Das darf aber erst gemacht werden, wenn ein Prüfer von der Baubehörde geprüft hat, ob genug Stahlmatten vorhanden sind - nicht so wie in Köln (siehe anderer Text). Sobald der Prüfer das o.k. gegeben hat, dürfen erst die Decken geschüttet werden. Beton ist zwar druckfest, aber nicht zugfest.
Quelle: Interview mit dem Polier
(René Schröder, 7C)

 


2
. März 2010

Hier werden die Baustahlmatten für die Zwischendecke eingelegt.

(Francesco Gallizzi, 7C)

 

 


6
. Januar 2010

Winterpause seit Weihnachten.

(Tim Riederer; 7C)

 

 


16. Dezember 2009

Halbfertige, so genannte "Filigran"-Deckenplatten:

Die Halbfertig-Decken-platten sind aus dünnen Betonschichten mit wenig Baustahl. Die Einzelplatten werden auf Stützbalken aus Holz und Stahlstützen aufgelegt. Dann werden zusätzliche Baustahlmatten eingebaut und danach wird eine zusätzliche Schicht Frischbeton aufgegossen. Damit sind die Einzelplatten zu einer durchgehenden Decke verbunden. Wenn der Beton abgebunden hat, dann werden die Stützbalken entfernt. Vorteil der Halbfertig-Deckenplatten: Man muss keine Holzschalung mehr bauen, da die Deckenunterseite bereits fertig ist. Frischbeton und Baustahl können direkt auf die Halbfertig-Elemente aufgebracht werden.

(Francesco Gallizzi, Tim Riederer, Hr. Weigt; 7C)

 

 


14
. Dezember 2009

Blick von oben in den Veranstaltungsraum und den Vorraum in der Aula

(Francesco Gallizzi; 7C)

 

 


9
. Dezember 2009

Die Kalksandsteine wurden mit Dünnbett-Mörtel aufeinander gestellt. Die Maurer haben mit einer Maurerschnur kontrolliert, ob die Steine richtig sitzen.

(Francesco Gallizzi; 7C)

 

 


2. Dezember 2009

Links: Die Innenwand (links) wird aus Kalksandstein-Platten (Mitte) aufgebaut. Die blaue Säge (rechts) schneidet den Kalksandstein in die richtigen Stücke. Der kleine Kran (links) bringt die Stücke auf die Mauer.

Rechts: Das ist der Stahl, der bald gemeinsam mit Beton zu den Pfeilern wird. Rechts im Hintergrund ist eine Hohlwand und links im Hintergrund ist eine Palette Kalksandstein-Platten zu sehen.

(Francesco Gallizzi, René Schröder; 7C)

 

 


30. November 2009

Links: Die Hohlwände wurden aufgestellt. Danach werden sie mit Beton gefüllt an der Stelle, auf die die Schüler zeigen.

Rechts: Die Hohlwände werden mit Hilfe des Krans mit Beton gefüllt.

(Erhan Balcik; 7B)

 

 


24. November 2009

Das Fundament ist fertig. Es muss nur noch aushärten.

 

 


23. November 2009

Das Fundament wird geschüttet und der Weg des Frischbetons: Vom Betonmischer in die Betonpumpe, durch den Ausleger und Schlauch in die Fundament-Schalung.


Der frische Beton wird geglättet.

 

 


19. November 2009

Mit dem Trennschleifer ("Flex" genannt) werden die Baustahlmatten zugeschnitten.

 

 


18. November 2009

Auf den Sand kommt die Sauberkeitsschicht aus Beton, darauf die Abstandhalter und darauf die Baustahl-Matten.

 

 


16. November 2009

Die Kernbohr-Maschine wird angesetzt und die Kernbohrung beginnt.


Die Kernbohrung für die Verbindung zwischen dem
Flügel-3-Fundament und dem neuen Fundament ist fertig.

 

 

 


13. November 2009

Zwischen den Fundamentstreifen wird Sand aufgeschüttet und verdichtet, d.h. gepresst.

Der Polier ist sozusagen der Chef der Baustelle und sagt den Arbeitern, was sie zu tun haben. Das Wort Polier kommt aus dem Französischen und kommt von  "parler" (ausgesprochen: "parlee"). Übersetzt heißt es "reden". Also, das heißt, dass der Polier was zu sagen hat und der Polier ist sozusagen der Chef der Baustelle und sagt den Arbeitern, was sie zu tun haben. Nicht dass ihr denkt, dass der Polier poliert. Über dem Polier kommt der Bauleiter und der Architekt.

(Text: René Schröder; 7C)

 

 


12. November 2009

Die Fundamentstreifen werden isoliert.

 



1
1. November 2009

Die Fundamentstreifen werden geschüttet.

Stahlbeton ist ein künstlicher Baustoff; er besteht aus: Bewehrungsstahl, also Baustahl und Beton, einem Gemisch aus Kieselsteinen, Zement, Sand und Wasser.

Normaler Beton bricht bei geringer Belastung ohne Vorankündigung. Aber der Stahlbeton hingegen bricht nicht so schnell wegen dem Baustahl. Die Handwerker, die den Beruf des Betonbauers schon länger ausüben, sagen zu dem Baustahl auch Moniereisen.

(Text: Tim Riederer; 7C)

 

 


6. November 2009

Der Baustahl, damit der Stahlbeton stabiler wird und die erste Beton-mischung wird geschüttet.

(Bildbeschreibungen: Francesco Gallizzi; 7C)

 

 


5. November 2009

Interview mit dem Polier

In dem grünen Container sind die Baumaterialien, z.B. Bohrmaschine, Bolzenschneider, Wasserwaagen und Kleinmaterialien wie Nägel, Schrauben, Bindedraht, Baufolien, Isoliermaterial für Beton usw.

Heute, am Donnerstag, wurde der Baukran aufgestellt. Und am Montag, dem 9.11., wird die Sauberkeitsschicht gegossen. Die Sauberkeitsschicht ist eine dünne Betonschicht, auf der später die eigentliche Fundamentplatte geschüttet wird. Darauf wird das Gebäude gebaut, damit es nicht im Boden versackt.

Die Zahlen auf der Wand sind die Fixpunkte der Bauarbeiter. "+17,000m" bedeutet 17 Meter über Normal null, "0,85m" bedeutet 85cm über dem Fußboden.

(Tim Riederer; 7C)

 

 

 

4. November 2009

Der  Materialcontainer wird abgestellt, der Baustrom-kasten angeschlossen und ein Mitglied der Doku-AG macht sich Notizen.

 

Unterricht auf
der Baustelle ...

 

 

(Bildbeschreibungen: Francesco Gallizzi; 7C)

 

 


28. Oktober 2009

Interview mit Frau Schröter

 

F:

 

Wird es einen neuen Bolzplatz geben?

A:
 

Es wird einen neuen Bolzplatz geben, aber viel kleiner, es werden wahrscheinlich auch Laufbahnen gebaut.

F:

Gibt es zurzeit Platz zum Fußball spielen?

A:

Nein, es gibt zurzeit leider keinen Platz zum Fußball spielen.

F:

Wurden auf der Baustelle irgendwelche Sachen gefunden?

A:
 

Ja, es wurde ein Brunnen, den Johann Hinrich Wichern selbst gebaut hat, gefunden, in dem ein Stein ist, auf dem 1850 steht.

F:

Wie hoch sind die Kosten?

A:

Voraussichtlich betragen die Kosten des Baus 3,5 Millionen €.

(Tim Riederer, 7C)

 

 


8. Oktober 2009

Zur Zeit werden neue Abwasserrohre verlegt.

(Tim Riederer; 7C)


Links: Unter dem Bolzplatz. Dort ist ein altes Kellergewölbe freigelegt.

(Tim Riederer; 7C)

Rechts: Der ferngesteuerte Kamera-Wagen für die Rohruntersuchung.


Bild rechts: Gerätewagen der Rohrreinigungsfirma mit Laptop, viel Elektronik und vielen Kabeln und Schläuchen.

Die Firma hat ein ferngesteuertes Auto mit einer Kamera, mit Licht und einem Kabel hinten dran. Ihr habt bestimmt schon diesen roten Bus vor Flügel 3 gesehen. Das ist die Firma RAD Rohrreinigung. Dort sind verschiedene Geräte. Es gibt auch eine kleine Kabel-Kamera für kleinere Rohre. Wenn das kleine Auto im Rohr ist, sendet es Bilder an einen Laptop und die Arbeiter können Schäden und Verstopfungen sehen. Und Die Bilder werden auf einer CD gebrannt mit dem Protokoll.

Bis 2015 muss übrigens jeder Hausbesitzer eine Rohruntersuchung gemacht haben.

Quelle: Interview mit einem Mitarbeiter von RAD Rohrreinigungsfirma.

(René Schröder, 7C und Francesco Gallizzi, 7C)

 

 


29. September 2009

Wie ihr bestimmt gemerkt habt, wird auf der Baustelle ein Loch gegraben. Es dient nicht zum Bau eines Kellers sondern wird zum Bombensuchen benutzt.

Vorsichtshalber wird vor dem Baubeginn in unserer Schule nach Bomben aus dem 2  Weltkrieg gesucht. Falls es Fliegerbomben gibt, die nicht explodiert sind, werden sie entschärft oder gesprengt.

Mit einem Metalldetektor wird in die Erde geguckt und nach Metallteilen gesucht. Der Ultraschall des Metalldetektors reicht 5m tief in die Erde. Da nicht explodierte Bomben aber noch tiefer liegen könnten, muss zuerst noch gebaggert werden.

Vorschau: Demnächst werden wir Herrn Winkelmann um ein Interview bitten. Er arbeitet beim Kampfmittelräumdienst und ist jetzt jeden Tag auf der Baustelle.

Quelle: Interview mit Herrn Ecke (Leiter des Gebäudemanagement des RH)
Interviewer: Erhan Balcik, 7B und Phillip Skiba, 7A

(Erhan Balcik; 7B)

 

 


18. September 2009

Der Abriss und das Recycling dauerten 2½ Wochen. Es gab beim Abriss keine größeren Probleme.

Benutzte Maschinen: Bagger mit den Anbaugeräten

Recycling: Metallteile werden als Schrott verkauft. Holz geht in die Müllverbrennungsanlage. Der Beton und die Steine werden zerkleinert und dann für Baustraßen verwendet.

Informationsquelle: Interview mit der Abriss-Leiterin Frau Leser

(Erhan Balcik;  7B)

 

 


4. September 2009

Der Abriss ist beendet.

 

 


2. September 2009

Die Fundament-Mauern werden zerlegt und ausgebaggert. Der Mann vom Kampfmittel-räumdienst (ganz in Schwarz) und der Architekt (mit der Jeans) sehen zu.

 

 


31. August 2009

Der Bauschutt wird zum Recyceln abgefahren.

 

 

 


28. August 2009

Die Zwischenwand wird mit einer Plane abgedeckt,
damit kein Regenwasser eindringt.

Im Bild rechts unten: Hier war einmal die Tür zwischen Gruppenraum und Klasse.

 

 

 

26. August 2009

Links: Der Bröseler, eine hydraulische Beton-Brechzange.

Rechts: Mit dem Siebgreifer werden Mauern herausgebrochen.

 

 

 

 

Wir dokumentieren die Entstehung des Wichern-Forums

24. 8. 2009: Abrissarbeiten am Flügel 3

24. 8. 2009: Abrissarbeiten am Flügel 3

Die Doku-AG: Wir sind eine Arbeitsgruppe zur
Dokumentation des Neubaus "Wichern-Forum".

Die AG-Mitglieder sind:

  • Erhan Balcik (7B),
  • Francesco Gallizzi (7C),
  • Eric Günther (Comeback),
  • Fatma Kilinc (6A),
  • Hannah Riederer (6A),
  • Tim Riederer (7C),
  • Dennis Schatz (7C),
  • Paula Schönbeck (6A)
  • René Schröder (7C)
  • und der Lehrer Herr Weigt

Der Arbeitsplan: Interviews mit Verantwortlichen der Baufirmen, des Rauhen Hauses und der Schule führen und aufschreiben. Fotos machen, auswählen und beschriften, Berichte schreiben, Ausstellungsstücke aussuchen und präsentationsfähig machen. Schaukasten und Vitrine in der Schulstraße aktuell gestalten und das Bautagebuch auf der Internet-Seite der Wichern-Schule in Zusammenarbeit mit dem Rauhen Haus führen.

Wir präsentieren also Fotos und Texte vom Bau. Wir erstellen eine Fotosammlung, eine Ausstellung, einen Diavortrag, Powerpoint-Präsentationen - 'mal sehen, was noch. Wir informieren uns regelmäßig in Gesprächen über den Baufortschritt, über technische Einzelheiten, über die verschiedenen Berufe am Bau, über die Folgen für das schulische Leben usw. Dazu führen wir Interviews und Gespräche mit Verantwortlichen und Fachleuten und machen Fotos und kurze Filme.

Mitarbeiter gesucht: Die AG soll bis zur Einweihungsfeier des Wichern-Forums bestehen, also bis mindestens September 2010. Wir treffen uns jeden Mittwoch in der 8.Stunde in der Klasse 7C, direkt an der Baustelle. Wer Interesse hat, kann gerne vorbeikommen und sich informieren. Es sind noch Plätze in der AG frei!

 

 

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