Betreuung und Bildung für Menschen in und um Hamburg.

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Die Stiftung Das Rauhe Haus. Viele Aufgaben, eine klare Struktur.

Die Stiftung Das Rauhe Haus ist eine der ältesten Einrichtungen der Diakonie in Deutschland. Sie engagiert sich mit 1.200 Mitarbeitenden an 100 Standorten in Hamburg und Schleswig-Holstein mit Betreuungs- und Bildungsangeboten für mehr als 3.000 Menschen. Die Stiftung gliedert sich in die Betreuungsbereiche Kinder- und Jugendhilfe, Sozialpsychiatrie, Pflege und Teilhabe mit Assistenz. Ebenfalls zum Rauhen Haus gehören die allgemeinbildende Wichern-Schule, die Ev. Berufsschule für Pflege und die Ev. Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie.

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Der Vorstand

 

Dr. Friedemann Green (Vorsteher)

Dr. Friedemann Green ist 1954 in Eckernförde geboren und aufgewachsen. Nach Schulbesuch, Zivildienst und sozialem Freiwilligendienst in England und den USA studierte er von 1978 bis 1985 Evangelische Theologie in Berlin und Hamburg. Nach seinem Vikariat in Hamburg-Lurup wurde er zunächst Gemeindepastor in der Hauptkirche St. Michaelis. Von 1988 bis 1992 arbeitete er als Pastor und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Kirche und Stadt der Universität Hamburg und promovierte zum Thema „Kirche und Stadtentwicklung“. 1992 wurde er Pastor in Sörup, Kirchenkreis Angeln, 1999 Propst des Kirchenkreises Eiderstedt. Seit Januar 2009 ist Pastor Dr. Friedemann Green Vorsteher des Rauhen Hauses.

Sabine Korb-Chrosch (kaufmännischer Vorstand)

Sabine Korb-Chrosch, geb. 1962, wuchs in Lampertheim (Hessen) auf. Nach ihrem Studium der Soziologie an der Universität Mannheim und Berlin, schloss sie ein zweites Studium der Betriebswirtschaft in Berlin an. Nachdem sie von 1998 bis 1999 Leiterin Forum Management und Prokuristin der Diakonischen Akademie Deutschland (DAD) in Berlin war, ging Sabine Korb-Chrosch 1999 nach Bremen und war dort als kaufmännischer Vorstand des Vereins für Innere Mission und des Diakonischen Werkes Bremen bis 2005 beschäftigt. Von 2005 bis 2008 war sie Geschäftsführerin der Diakoniewerk Martha-Maria Altenhilfe gGmbH und der Sozialwerk Martha-Maria gGmbH. Seit Juli 2008 ist Sabine Korb-Chrosch kaufmännischer Vorstand der Stiftung Das Rauhe Haus.

 

Der Vorstand wird vom Verwaltungsrat berufen. Er besteht aus mindestens zwei Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder müssen einer evangelischen Kirche angehören, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ist, und hauptberuflich in der Stiftung tätig sein.

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Der Verwaltungsrat der Stiftung Das Rauhe Haus

Als Aufsichtsorgan berät, unterstützt und überwacht der Verwaltungsrat den Vorstand bei seiner Tätigkeit. Er kann Berichte anfordern und entscheidet im Rahmen seiner Aufsicht über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung. Vorsitzender des Verwaltungsrats ist Dr. Walter Weber.

Die Mitglieder des Verwaltungsrats müssen einer evangelischen Kirche angehören, die Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen ist. Sie sind ehrenamtlich ohne Vergütungen, sonstige Zuwendungen oder Ansprüche auf Mittel der Stiftung tätig. Unter den Mitgliedern des Verwaltungsrats sollen sich ein Arzt, ein Jurist und drei Mitglieder der Brüder- und Schwesternschaft des Rauhen Hauses sowie ein Mitglied der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland befinden.


Mitglieder des Verwaltungsrats

Dr. Walter Weber (Vorsitzender)
Dr. Angelika Kempfert
Joachim Knuth
Jakob Leverkus
Katharina von Fintel
Dr. Horst Lorenzen
Diakon Hans-Hermann Gerdes
Diakonin Doris Hamer
Inge Wehling
Diakon Christian Heine
Johan Sieveking

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Zahlen und Fakten. Kleine Betreuungseinheiten, viele Menschen.

Seit seinen Anfängen setzt Das Rauhe Haus auf kleine Betreuungseinheiten. So wie Johann Hinrich Wichern jeweils zehn bis zwölf Kinder in einem eigenen Familienhaus betreute, zählen die Wohngruppen und -gemeinschaften heute zwischen zwei und zehn Personen. Sie sind dezentral organisiert und befinden sich an rund 100 Adressen in Hamburg sowie im südlichen Schleswig-Holstein.

Die Kinder- und Jugendhilfe betreut rund 120 Kinder und Jugendliche in Wohngruppen. Etwa 625 Kinder und Jugendliche erhalten ambulante Hilfen in ihren Familien. 253 Kinder nehmen an der Ganztägigen Bildung und Betreuung (GBS) an der Wichern-Schule teil.

In der Sozialpsychiatrie werden rund 480 Menschen mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen unterstützt. Rund zwei Drittel von ihnen leben ambulant betreut in eigenen Wohnungen.

330 Menschen mit geistiger Behinderung werden vom Rauhen Haus betreut. 131 von ihnen leben in Wohnanlagen und -häusern, 57 leben ambulant betreut in selbstständigen Wohngemeinschaften. 127  Menschen mit geistiger Behinderung werden ambulant in ihrer eigenen Wohnung betreut.

Haus Weinberg, das Alten- und Pflegeheim auf dem Stiftungsgelände in Hamburg-Horn, bietet 73 Bewohnern ein Zuhause, überwiegend in Einzelzimmern. In der Kurzzeitpflege stehen 14 Plätze zur Verfügung.

Die Wichern-Schule unterrichtet  mehr 1.450 Kinder und Jugendliche in Grund- und Stadtteilschule sowie im Gymnasium. In der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie studieren 556 junge Menschen, 236 Frauen und Männer lassen sich in der Ev. Berufsschule für Pflege ausbilden.

Die Brüder- und Schwesternschaft des Rauhen Hauses hat rund 620 Mitglieder, die überwiegend ihre Ausbildung an der Ev. Hochschule gemacht haben.

Über 3.400 Menschen werden im Rauhen Haus betreut und ausgebildet. 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehrheitlich in Teilzeit, sind in der Stiftung beschäftigt. Die Bilanzsumme des Rauhen Hauses beträgt etwa 70 Millionen Euro. 71 Prozent der Ausgaben sind Personalaufwendungen, 62 Prozent der Stiftungserlöse stammen aus öffentlichen Mitteln für Betreuungsleistungen. 1,7 Prozent seiner Einnahmen verdankt Das Rauhe Haus seinen treuen Spenderinnen und Spendern, 5 Prozent kommen aus Zuwendungen.

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Unsere Geschichte. Von den Anfängen der Diakonie bis heute.

Das Rauhe Haus wurde 1833 von Johann Hinrich Wichern, dem großen evangelischen Sozialreformer und Kirchenvater des 19. Jahrhunderts, gegründet. Wicherns pädagogische, vor allem aber seine missionarischen und sozialpolitischen Ideen und Aktivitäten zogen über Hamburg hinaus Kreise und gaben 1848 auf dem Wittenberger Kirchentag den Anstoß zur Gründung der "Inneren Mission", dem Vorläufer all dessen, was heute als Diakonie bekannt ist.

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Diakonisches Selbstverständnis und Grundbild. Unser Anspruch ist unsere Stärke.

Unsere gemeinsame Arbeit wird getragen von dem Anspruch, Menschen zu helfen. Grundlage für unser Handeln ist unser diakonisches Selbstverständnis, das unser Menschenbild prägt und uns leitet bei Fragen des gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens.

Bei aller Verschiedenheit stellen wir uns immer wieder der Aufgabe, die uns verbindende Orientierung zu beschreiben und uns darüber auszutauschen. Deshalb haben wir gemeinsam ein Grundbild entworfen, das die Werte, die Stärken und die Leistungen des Rauhen Hauses klar und verständlich formuliert.

Den Erfolg unserer Arbeit können wir dauerhaft sichern und steigern, wenn wir unser Potenzial bündeln und uns gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft stellen.

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Publikationen. Für Hamburg und seine Menschen.

Das Rauhe Haus informiert regelmäßig über seine Arbeit und über interessante Fachpublikationen. Wenn Sie mehr erfahren möchten über das, was wir tun, über die Menschen, mit denen wir zusammen arbeiten, oder über die Themen, die uns beschäftigen, können Sie sich hier genauer informieren.

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Publikationen

Ansprechrechpartnerin:
Ulrike Großbongardt

Beim Rauhen Hause 21
Tel. 040 / 655 91-113
ugrossbongardt@rauheshaus.de

Jahresberichte. Was alles wichtig war.

Die Bandbreite der Themenstellungen des Rauhen Hauses ist groß: von der Kinder- und Jugendhilfe zur Wichern-Schule, der Sozialpsychiatrie zur Teilhabe mit Assistenz, der Pflege bis zur Ausbildung.  Über alle Themen, die uns im Laufe des Jahres beschäftigt haben, über neue Angebote, veränderte Strukturen oder aktuelle Zahlen geben unsere Jahresberichte Auskunft. 

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Der Rauhhäusler Bote. Ein Blick hinter die Kulissen.

Der Rauhhäusler Bote erscheint zweimal im Jahr. Er berichtet über aktuelle Projekte und stellt Menschen vor, die im Rauhen Haus arbeiten, hier ausgebildet oder betreut werden. Im aktuellen Boten geht es unter anderem um einen Lehrer der Wichern-Schule, für den sich ein Traum erfüllte und den Trialogischen Triathlon, bei dem das Rauhe Haus in diesem Jahr mit 25 Teams an den Start ging. 

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Der Spendenbericht. Ein Blick auf Projekte und Finanzen.

Viele unserer Projekte, insbesondere innovative, werden nur durch den Einsatz von Spenden ermöglicht. Auch im Jahr 2016 konnten wir so kleine und große Vorhaben realisieren, die unsere Arbeit in allen Stiftungsbereichen ergänzt haben. Mit der Broschüre Spenden 2016 zeigen wir an einigen Beispielen, wie wir die Spenden des vergangenen Jahres eingesetzt haben. In Ergänzung zum Jahresbericht des Rauhen Hauses geben wir außerdem einen genauen Überblick über die Höhe der Spendeneinnahmen, ihre Verteilung auf die einzelnen Stiftungsbereiche sowie die Kosten der Spendenwerbung.

 

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Tagen im Rauhen Haus. Wir geben Ihnen Raum.

Das Rauhe Haus bietet ideale Bedingungen für größere und kleinere Tagungen: den Wichern-Saal mit bis zu 250 Plätzen, das Alte Haus mit einem Sitzungsraum für bis zu 30 Personen und moderner Küche sowie das Café-Restaurant "Amanda's" auf dem Stiftungsgelände. Nutzen Sie unsere Räumlichkeiten für Ihre Veranstaltung. Wir informieren Sie gern über alles Weitere.

 

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Tagen im Rauhen Haus 

Ansprechpartnerin: Anja Habermann

Beim Rauhen Hause 21 
22111 Hamburg 
Tel. 040 / 655 91-213
Fax 040 / 655 91-174
ahabermann(at)rauheshaus.de 

Besuchen Sie Das Rauhe Haus. Wir zeigen Ihnen gern wer wir sind.

Mit einer Führung über unser Stiftungsgelände erfahren Sie viel über die Geschichte des Rauhen Hauses und unsere Arbeit heute. Wenn Sie Lust haben zu hören und zu sehen, was Das Rauhe Haus ist, bieten sich unsere kostenlosen Führungen an. Für weitere Informationen oder Ihre Anmeldung klicken Sie bitte auf den Link rechts neben dem Rand dieses Textes.

 

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Das Rauhe Haus und der Adventskranz. Johann Hinrich Wichern als Erfinder.

Johann Hinrich Wichern (1808–1881), Gründer des Rauhen Hauses, gilt als Erfinder des Adventskranzes. Er stellte 1839 im damaligen Betsaal auf dem Stiftungsgelände in Hamburg-Horn den ersten Adventskranz der Welt auf.

Anders als der heute in Europa verbreitete Kranz mit vier Kerzen, trug er für jeden Tag bis zum Heiligen Abend eine große weiße für die Sonntage und kleine rote für die Werktage. Wichern wollte die vielen Kinder im Rauhen Haus damit erfreuen und die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest sinnlich erfahrbar machen.

Der Brauch mit dem originalen Kranz – in diesem Jahr trägt er insgesamt 22 Kerzen – wird in den Einrichtungen des Rauhen Hauses an vielen Orten in der Stadt noch heute gepflegt. So halten zum Beispiel die Grundschüler der Wichern-Schule an jedem Morgen der Adventszeit eine kleine Andacht mit dem Kranz von Wichern in der Schulkapelle.

Im Rauhen Haus sind verschiedene wunderschöne Karten mit dem Adventskranz zu erhalten und auch ein Büchlein, das diese Geschichte erzählt.

Eine kleine Freude jeden Tag.
Es gibt den traditionellen Wichern-Adventskranz auch online. Hinter jeder seiner virtuellen Kerzen verbirgt sich ein kleiner Denkanstoß, eine vorweihnachtliche Inspiration. Wenn Sie gern vom 1. Advent bis Heiligabend täglich eine kleine Freude in Ihrem E-Mail-Postfach finden möchten, melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an.

Gesegnete Weihnachten!

 

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