Betreuung und Bildung für Menschen in und um Hamburg.

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Danke. Für Ihre Hilfe.

Durch die vielen Spenden, die uns in den letzten Jahren erreicht haben, konnten wir bereits viele Menschen unterstützen, ihnen helfen, ihre Lebensperspektiven zu verbessern und neue Projekte auf den Weg bringen. Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben! Die Projekte, die durch Spendengelder ermöglicht wurden, spiegeln die Vielfalt unserer Arbeit wider.

Neue Horizonte entdecken!

Über Baumwipfel schauen und die Wolken von oben sehen, das war für acht Jugendliche aus einer Hamburger Wohngruppe eine ganz neue Perspektive. Gemeinsam mit ihren Betreuern hatten sie im Herbst eine Reise in den Harz unternommen, waren auf dem Brocken herumgekraxelt und durch die Altstadt von Wernigerode geschlendert. Die Jungen und Mädchen zwischen 14 und 21 Jahren konnten sich dabei auf eine andere Weise erleben als im Hamburger Alltag.

Viele Ausflüge und kurze Reisen, die wir mit Klienten unternehmen, können wir nur über Spenden finanzieren. Dabei geht es nicht nur darum, einmal aus dem Alltag herauszukommen. Vielmehr geht es um die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu unternehmen. Dabei erfahren Jugendliche zum Beispiel, als Team mit Problemen umzugehen, sich mit eigenen Ideen einzubringen und die Wünsche der anderen zu respektieren. Reisen wie die Tour in den Harz geben den jungen Menschen die Gelegenheit, aus ihrem oftmals nicht einfachen Alltag heraus zu kommen und neue Erfahrungen zu gewinnen.

Musik tut gut.

Malen, Reiten, Musik machen: Als therapeutische Angebote können solche Aktivitäten in der Betreuungsarbeit eine gute Unterstützung sein. Dass Kinder, die schwere Traumata erlebt haben, sich bei einer Reittherapie entspannen können oder Erwachsene mit Behinderungen Musik machen können, verdanken wir unseren Spenderinnen und Spendern. Denn viele Therapien können wir nur mit ihrer Hilfe finanzieren.

Musik zum Beispiel sorgt nicht allein für glückliche Momente, sondern wirkt sich auch positiv auf die Leistung des Gehirns aus, weil beim Musizieren beide Gehirnhälften angesprochen werden. Somit kann die Musik Menschen mit körperlichen Einschränkungen dabei helfen, ihren Alltag besser zu meistern. So hat der 56jährige Stefan zum Beispiel mit Hilfe unserer Musiktherapeutin eine Technik entwickelt, einhändig Gitarre zu spielen. Nach einem Hirninfarkt kann er seine linke Körperhälfte nicht mehr kontrolliert bewegen. Er spielt mittlerweile so gut, dass er schon zusammen mit einer Band bei einem Stadtteilfest aufgetreten ist. 

Hamburger Füchse: Bildungschancen für alle Kinder.

Das Rauhe Haus unterstützt mehr als 30 Hamburger Schulen mit Beratungs- und Gruppenangeboten. Dazu gehören auch die Hamburger Füchse an einer Grundschule im Osten Hamburgs, die wir über Spenden finanzieren. Mit dem besonderen Betreuungsangebot bilden wir eine Brücke zwischen Schule und Familie.

Gemeinsam viel erleben
Mittlerweile gibt es zwei Gruppen, die kleinen und die großen Füchse, die ihrem Alter ntsprechend verschiedene Aktivitäten planen und durchführen. Die Kinder und Jugendlichen gewinnen viele neue Eindrücke und bekommen Wissen noch einmal anders vermittelt als in der Schule.

Während der Schulzeit treffen sie sich wöchentlich, in den Ferien gibt ein besonderes Programm. Gemeinsam werden Parks und Spielplätze entdeckt und leckere Picknicks organisiert. Mal geht es sportlich zu, dann wird geklettert oder geskatet, mal ist ein Museum dran, ein Besuch in der Laeizhalle oder im Bergedorfer Schlossgarten. Im Sommer trifft die Gruppe sich gern im Schwimmbad, so dass die Kinder die Gelegenheit haben, ihre Schwimmkünste zu verbessern oder ein Abzeichen zu machen. Wer Geburtstag hat, darf sich außerdem etwas wünschen, was dann gemeinsam umgesetzt wird. So steht im Laufe eines Jahres jedes Kind einmal im Mittelpunkt. 

 

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