Projekt Sprungbrett
Den Übergang ins Berufsleben gestaltenDas Projekt „Sprungbrett“ unterstützt junge Menschen zwischen 17 und 26 Jahren mit psychischer Erkrankung beim Übergang in ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben sowie bei der beruflichen Orientierung und Integration. Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmenden durch eine individuelle und engmaschige Begleitung Schritt für Schritt in Arbeit, Ausbildung oder Beschäftigung zu führen.
Arbeit bedeutet dabei nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch Struktur, soziale Kontakte und neue Perspektiven im Alltag. Diese Faktoren können sich positiv auf die psychische Gesundheit und die persönliche Entwicklung auswirken.Im Rahmen des Projekts haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, an unterschiedlichen Angeboten teilzunehmen – darunter:
- Einzelgespräche
- Workshops
- Gruppenangebote
- Kreativangebote
- niedrigschwelliges IT-Angebot
Die Inhalte orientieren sich an den persönlichen Bedürfnissen und Zielen der Teilnehmenden. Themenschwerpunkte sind unter anderem:
- Berufsorientierung
- soziale Kompetenzen
- Aufbau stabiler Tagesstrukturen
- Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf
- Ressourcen- und Stärkenförderung
Begleitet werden die jungen Erwachsenen von erfahrenen Job Coaches aus der Sozialen Arbeit, die individuelle Unterstützung und Orientierung bieten. Das übergeordnete Ziel von „Sprungbrett“ ist die Integration in Arbeit und Beschäftigung – beispielsweise durch:
- eine begleitete Ausbildung
- einen Nebenjob
- berufliche Maßnahmen
- ein FSJ/BFD
Voraussetzung ist neben dem Alter und der psychischen Erkrankung, dass keine Schulpflicht vorliegt und aktuell noch keine Begleitung durch eine Assistenz in der Sozialpsychiatrie (ASP) bzw. qualifizierte Assistenz stattfindet. Ein Antrag auf weiterführende Unterstützung kann im Verlauf der Teilnahme gestellt werden. Dabei unterstützt das Team selbstverständlich umfassend.
„Sprungbrett“ besteht seit Anfang 2024. Regelmäßig starten neue Gruppendurchgänge. Ein Einstieg ist jedoch jederzeit möglich – beispielsweise über Einzeltermine, die offene Kreativgruppe oder die niedrigschwelligen IT-Angebote. „Sprungbrett“ schafft einen geschützten Rahmen, in dem junge Menschen Orientierung finden, ihre Stärken entdecken und neue Perspektiven für ihren weiteren Lebensweg entwickeln können.
