Betreuung und Bildung für Menschen in und um Hamburg.

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Ihre Spende wirkt.

Durch die vielen Spenden, die uns in den letzten Jahren erreicht haben, konnten wir bereits viele Menschen unterstützen, ihnen helfen, ihre Lebensperspektiven zu verbessern und neue Projekte auf den Weg bringen. Herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben! Die Projekte, die durch Spendengelder ermöglicht wurden, spiegeln die Vielfalt unserer Arbeit wider.

Musik: Ein Weg nach draußen

Für Autisten ist es meistens schwer, mit anderen zu kommunizieren. Sie können sich nicht gut mitteilen und haben Probleme, das Verhalten ihres Gegenübers zu deuten. Für sie kann die Musiktherapie ein guter Weg sein, eigene Gefühle auszudrücken und mit der Umwelt in Kontakt zu treten.

Die Musiktherapeutinnen Christiane Becker und Gabriele Schneider arbeiten seit vielen Jahren mit Menschen, die im Rauhen Haus betreut werden: „Wir können emotionale und auch geistige Entwicklungsschritte durch das gemeinsame Musizieren positiv beeinflussen. Die Erfahrung, sich ein Instrument auszuwählen, damit Klänge zu erzeugen und so mit anderen zu kommunizieren, stärken das Selbstvertrauen, wirken oft entspannend und motivieren die Menschen auch über das Musizieren hinaus, mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten“, erzählt Christiane Becker.

Therapeutische Angebote wie dieses können wir ausschließlich mit der Unterstützung durch Spenderinnen und Spender anbieten. Herzlichen Dank dafür!

"Der schönste Termin der Woche"

Das Projekt Kinderzeit stärkt Kinder aus belasteten Familien. Zwei Jahre bleiben die Kinder in der Regel in der Gruppe, bei gemeinsamen Aktivitäten im Stadtteil oder gemeinsamen Wochenendfahrten erleben sie eine verlässliche Gemeinschaft, gewinnen Selbstvertrauen und können mit Unterstützung ein tragfähiges soziales Netz aufbauen.

„Hier stehen sie im Mittelpunkt und nicht der durch häufige Krisen geprägte familiäre Rahmen. Bei uns können sie einfach mal nur Kind sein, können viel ausprobieren und dabei eigene Talente und Neigungen entdecken, ob das Fotografieren ist, klettern oder Theater spielen,“ erzählt Katrin Koldewey, Sozialpädagogin im Rauhen Haus und verantwortlich für die Kinderzeit-Gruppe in Billstedt, die vor kurzem von der letzten gemeinsamen Fahrt zurückgekehrt ist: „Da war auch eine große Portion Wehmut mit im Gepäck“. 

Damit die Kinder auch weiterhin mit den anderen in Kontakt bleiben können, wurden jetzt Angebote entwickelt, die über die zwei Jahre hinaus bestehen wie eine Kochgruppe oder die beiden Musik-Bands. Häufig gelingt in den zwei Jahren in der Kinderzeit-Gruppe auch eine Anbindung an kulturelle oder sportliche Angebote im Stadtteil, zu denen sie die Betreuer anfangs begleiten. Für einen der Jungen ist die Probe mit der Band „der schönste Termin in der Woche“, wie er sagt. Wenn er sich nach der Schule mit Bus und Bahn auf den Weg dorthin macht, zeigt er eine neue Zuverlässigkeit und einen deutlichen Schritt in Richtung Großwerden. Das durch Spenden finanzierte Projekt Kinderzeit gibt es seit 2014. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern!

© DAS RAUHE HAUS