Eine Gruppe von Schulkindern der 1. Klasse toben auf dem Schulhof. ©Stefan Albrecht/Das Rauhe Haus
Spenden

Perspektiven schaffen

Wir unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit vielfältigen Angeboten in allen Bereichen des Rauhen Hauses. Pflegesätze und Zuschüsse reichen zur Finanzierung unserer Arbeit oft nicht aus. Insbesondere wenn es um neue Wege in der Betreuung von Menschen mit Unterstützungsbedarf oder Chancengerechtigkeit in der Bildung geht, sind wir auf Spenden angewiesen. Damit alle Menschen, die bei uns betreut oder ausgebildet werden, die bestmögliche Förderung bekommen, brauchen wir Ihre Hilfe. Gemeinsam können wir Perspektiven schaffen und Zukunftschancen eröffnen für Kinder und Jugendliche, Menschen mit einer Behinderung oder psychischen Erkrankung oder für ältere Menschen.

Wir sind als kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Stiftung anerkannt. Auf Wunsch erhalten Sie eine vom Finanzamt anerkannte Zuwendungsbestätigung.

Unser Spendenkonto
Evangelische Bank
BIC: GENODEF1EK1
IBAN: DE34 5206 0410 0106 4047 07

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Spenden für Das Rauhe Haus

Beim Rauhen Hause 21 22111 Hamburg 040/655 91-119

Spendenbericht 2021

Mit diesem Spendenbericht möchten wir Ihnen an einigen Beispielen zeigen, welche Themen und Projekte wir dank der Spenden im vergangenen Jahr voranbringen konnten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre. Spendenbericht 2021 (PDF)

Kinderzeit: Gemeinsam stark werden

Pandemiebedingt konnten über den Winter keine gemeinsamen Wochenenden stattfinden, stattdessen gab es Tagesausflüge mit allen Kindern. In den Märzferien sind wir endlich wieder für fünf Tage an die Ostsee gefahren. Toben, Sandburgen bauen und einfach mal ohne Sorgen sein: Das war hier für die Kinder das Wichtigste. Dabei helfen ihnen unsere festen Rituale, wie das abendliche Vorlesen, das Sicherheit und Geborgenheit bedeutet. 

Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt wieder die monatlichen gemeinsamen Wochenenden planen können. Die Kinder benötigen diese Auszeit von ihrem oftmals schwierigen Alltag dringend. Die Gemeinschaft, die sie hier erleben, und die Möglichkeit, sich zu entfalten, stärken sie auf besondere Weise. Wir schaffen einen verlässlichen Rahmen für die Kinder und begleiten sie oft noch über viele Jahre, auch wenn sie unsere Kinderzeit-Gruppe bereits wieder verlassen haben.

 

 

Unterstützung für Familien

Wenn das Leben für Familien schwierig ist, dann kommen die Kinder häufig zu kurz. Manche Eltern sind stark belastet und erschöpft vom schwierigen Alltag. Da bleiben oft nur noch wenig Kraft und Zeit für die Kinder. In dieser Situation wollen wir die Familien mit unserer Kinderzeit-Gruppe entlasten und unterstützen.

Hier stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund. Denn sie brauchen Zeit und Orte, die für sie von der Schwere des Alltags befreit sind.  Das können Ausflüge und Exkursionen in der eigenen Stadt sein, Basteltreffen, ein Museumsbesuch oder eine Wochenend-Freizeit – all diese Aktivitäten sorgen dafür, dass diese Kinder sich entfalten und Zukunftsperspektiven für ihr Leben entwickeln können.

Alle Aktivitäten der Kinderzeit-Gruppe finanzieren wir ausschließlich über Spenden. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, dass diese und andere Kinder auch zukünftig die Chance haben, ihren Weg im Leben zu finden.

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Haus Weinberg: Das Nachtcafé hat wieder geöffnet

Wenn einmal in der Woche das Nachtcafé öffnet, kommen im Haus Weinberg  leckere Getränke und Knabbereien auf den Tisch. Zum Oktoberfest haben wir Brezn gebacken, in der Vorweihnachtszeit  Zimtschnecken. An diesen Abenden kümmert sich eine zusätzliche Pflegekraft im Demenzbereich um die Bewohnerinnen und Bewohner. Die Gruppe kommt dann auf dem Balkon zusammen, in der guten Stube oder in einer gemütlich beleuchteten Ecke des Tagesraums. Jeder dieser Abende steht unter einem Motto, zu dem alle etwas beitragen können.

 

Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, denn viele von ihnen haben einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus. Sie werden abends aktiv und sind auf den Fluren unterwegs. Gelegentlich schrecken sie auch andere Bewohner auf, die gerne schlafen wollen. Den unruhigen Bewohnerinnen und Bewohnern bieten wir im Nachtcafé einen Ort, an dem sie sich sicher und gut aufgehoben fühlen können. Hier kommen sie zur Ruhe und genießen den Abend.

Das Angebot führt zu deutlich ruhigeren Nächten. Für die Besucher des Nachtcafés ist es erleichternd und befreiend, sicher in der Runde zu sitzen, miteinander zu lachen und zu erzählen. Sie  werden ausgeglichener und können häufig besser schlafen, sodass auch die Pflegekräfte der Nachtschicht entlastet werden. Mit Ihrer Spende können wir eine zusätzliche Fachkraft finanzieren, die die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit eine demenziellen Erkrankung kennt.  Denn neben der Pflege lässt sich das Nachtcafé nicht organisieren.

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Bildungsfonds: Aufholen nach Corona

Die Wichern-Schule war - insbesondere am Gymnasium -  schon vor der Corona-Pandemie digital gut aufgestellt. Hier konnte der Unterricht verhältnismäßig schnell digital erfolgen. Vom vorhandenen Knowhow und der Infrastruktur profitierten auch die Grundschule und die Stadtteilschule. Wo zuhause die passenden Endgeräte fehlten, konnten wir mit dem Bildungsfonds Abhilfe schaffen. Die Pandemie hat noch einmal sehr deutlich gezeigt, dass Schule mehr ist als ein Ort der Wissensvermittlung. Umso größer ist bei Lehrerinnen und Schülern die Freude darüber, dass seit den Sommerferien der Unterricht wieder in der Schule stattfinden kann und ein gemeinsames Leben und Lernen möglich ist.

Trotz der guten Voraussetzungen für das Homeschooling an der Wichern-Schule sind nicht alle Schülerinnen und Schüler zuhause mit dem Lernen klargekommen. Um bestehende Wissenslücken zu schließen, stellen wir aktuell zusätzliche Unterrichtskräfte zur Verfügung. Hierfür konnten wir pensionierte Kolleginnen und auch ehemalige Schüler gewinnen. Wo die Mittel der Stadt Hamburg nicht ausreichen, finanzieren wir diese Fördermaßnahmen aus dem Bildungsfonds.

Auch der reguläre Schwimmunterricht in der Grundschule konnte während der Pandemie nicht stattfinden. Damit dennoch alle Schüler sicher schwimmen lernen können, bieten wir ihnen diese Möglichkeit jetzt im Rahmen der GBS (Ganztägige Bildung und Betreuung an Schulen). Die Miete für das Schwimmbad sowie die Kosten für die Schwimmlehrer zahlen wir ebenfalls aus dem Bildungsfonds. Die Corona-Pandemie hat noch einmal besonders deutlich gemacht, wie entscheidend die soziale Herkunft für den Bildungserfolg ist. Mit Ihrer Spende für den Bildungsfonds tragen Sie dazu bei, dass wir an der Wichern-Schule für ein Stück mehr Chancengerechtigkeit sorgen können.

Zukunft spenden mit dem Bildungsfonds

An der Wichern-Schule fördern wir Schülerinnen und Schüler ihren Begabungen gemäß und unterstützen sie dort, wo sie Hilfe brauchen. Neben der individuellen Förderung ist uns ein gutes Miteinander wichtig. Wer die Wichern-Schule besucht, erlebt Gemeinschaft und Unterstützung. Wir machen Kinder stark für einen guten Start ins Leben.

Grundlage unserer Arbeit ist unser christliches Menschenbild – dazu gehört auch, dass jeder Mensch die gleichen Chancen verdient. Wenn sich die finanzielle Situation von Familien verschlechtert, wird es manchmal unmöglich, das monatliche Schulgeld von 125 Euro aufzubringen. Der Staat zahlt für Privatschulen wie die Wichern-Schule nur 85 Prozent der staatlichen Schülerjahreskosten, so dass wir die fehlende Summe durch Schulgeld finanzieren müssen.

Wir möchten, dass Kinder auch dann unsere Schule besuchen, wenn ihre Eltern das Schulgeld nicht oder nur teilweise zahlen können. Damit wir weiterhin allen Kindern die gleichen Bildungschancen ermöglichen können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Spende für unseren Bildungsfonds spenden Sie Zukunft für unsere Schülerinnen und Schüler.

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KiFaz Dringsheide: Reise an die Schlei

„Auf den Spuren der Wikinger“ – unter diesem Motto reisten Ende Mai 14 Kinder mit drei Betreuerinnen aus dem Kinder- und Familienzentrum Dringsheide (KiFaz) an die Schlei. Im Wikinger Musem Haithabu tauchten sie ein in das Leben der Nordmenschen. Besonders das originalgetreu rekonstruierte Dorf faszinierte die Kinder. So einfach lebten die Menschen damals, stellten sie erstaunt fest.

Viel Spaß hatten alle bei Spielen, mit denen sich schon die Kinder der Wikinger die Zeit vertrieben: Fässer rollen, Eierlaufen mit Holzlöffeln und vor allem „Dosenwerfen“, nur dass es sich bei den Dosen um gestapeltes Feuerholz handelte und der Ball ein Holzhammer war – wohlgemerkt Thors Hammer!

Ebenfalls Teil der Reise war ein Ausflug nach Eckernförde. Hier lernten die Kinder im Ostsee-Info-Center die Tiere des Meeres kennen. Fasziniert hielten sie Seesterne in ihren Händen. Und die ganz Mutigen unter ihnen berührten sogar Riesenkrebse. Selbstverständlich durfte im Anschluss auch ein Bad in der Ostsee nicht fehlen – ein besonderes Erlebnis für die Kinder, denn die meisten schwammen zum ersten Mal im Meer.

Glücklich und um viele positive Erfahrungen reicher fuhr die Gruppe nach fünf Tagen zurück. Kaum in Hamburg angekommen fragten auch schon die ersten Kinder: „Wohin reisen wir das nächste Mal?“

Rat und Unterstützung

In unserem Kinder- und Familienzentrum sind Familien mit allen Anliegen willkommen. Ob es um Erziehungsfragen geht, um materielle Sorgen, Gewalt in der Familie oder Probleme beim Aufenthaltsrecht: Wenn der Alltag schwierig wird, gibt es bei uns schnell und unkompliziert Unterstützung. Wir sind im Stadtteil gut vernetzt und arbeiten eng mit Schulen, Kitas und dem Jugendverein zusammen. Kindern und Eltern möchten wir Chancen für positive Lebensbedingungen eröffnen. Dazu fördern wir die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder und helfen den Eltern dabei, ihre Erziehungsaufgaben wahrzunehmen.

Unser Programm

Bei unserem Stadtteilfrühstück oder dem gemeinsamen Abendessen kommt man schnell mit anderen in Kontakt. Auch die Eltern-Kind-Gruppen bieten Möglichkeiten für einen Austausch. Hier können die Kleinen ihre Körperwahrnehmung stärken oder Spaß am Musizieren entdecken. Daneben stehen auch gemeinsamer Sport für Mütter sowie Näh- und Bastelkurse auf dem Programm. Bei unseren Freizeit- und Förderangeboten treffen sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Hier können sie miteinander ins Gespräch kommen, Freundschaften schließen und ihre deutschen Sprachkenntnisse erweitern.

Viele unserer Angebote sind nur durch Spenden möglich. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass wir auch zukünftig Anlaufstelle für alle im Quartier sind, die Hilfe und Unterstützung brauchen.

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Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Anlassspenden

"Was wünscht du dir?" Eine Frage, die vor feierlichen Anlässen oft gestellt wird und die in den meisten Fällen schwierig zu beantworten ist. Wenn Sie auch finden, dass Sie eigentlich schon alles haben, haben wir eine Geschenkidee für Sie: Wünschen Sie sich doch Spenden für Das Rauhe Haus.

Eine Spende anstelle von Blumen und Kränzen wünschen sich regelmäßig Verstorbene oder Angehörige anlässlich der Trauerfeier. Wir schlagen Ihnen gern konkrete Spendenprojekte vor und Sie entscheiden, welches Ihnen davon besonders am Herzen liegt. Oder Sie unterstützen Das Rauhe Haus allgemein und wir setzen die Spenden dort ein, wo gerade der größte Bedarf ist. Vor und nach der Feier bekommen Sie von uns eine Liste aller Spender. Vom Rauhen Haus erhalten alle Spender zusätzlich einen Dank und eine Spendenbescheinigung.

Vererben

Wer über seinen Letzten Willen nachdenkt, begegnet der eigenen Endlichkeit. Was bleibt und hat Bestand in meinem Leben? Wie kann ich weitergeben, was mir am Herzen liegt? Mit einem Testament zugunsten des Rauhen Hauses können Sie dazu beitragen, dass wir die Menschen, die bei uns betreut oder ausgebildet werden, die bestmögliche Unterstützung erhalten. Gerade auch dann, wenn die staatlichen Mittel hierfür nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Gerne kommen wir mit Ihnen über einen sinnstiftenden Nachlass ins Gespräch. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns die Zukunft zu gestalten.

Zustiftung

Mit einer Zustiftung für die Wichern-Schule stiften Sie Zukunft. Wir glauben daran, dass alle Kinder die gleichen Chancen verdienen. Gute Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. Deshalb fördern wir in der Wichern-Schule die Kinder ihren Begabungen gemäß und unterstützen sie dort, wo sie unsere Hilfe brauchen.

Perspektiven schaffen

Mit einer zweckgebundenen Zustiftung für die Wichern-Schule in den Vermögenstock der Bildungsstiftung des Rauhen Hauses fördern Sie nachhaltig die Wichern-Schule, die die jährlichen Erträge dort einsetzen kann, wo jeweils ein aktueller Bedarf ist. Das kann zum Beispiel in der Schülerbibliothek der Schule sein oder auch im Bildungsfonds. Genauere Informationen über aktuelle Projekte der Wichern-Schule finden Sie hier: www.wichern-schule.de/ueber-uns/spenden.

Zustiften oder spenden?

Während Spenden in voller Höhe zeitnah verwendet werden müssen, fließt die Zustiftung in den Vermögensstock einer Stiftung und bringt jedes Jahr Erträge für die Projekte. Mit der Stiftung für Bildung und Diakonie des Rauhen Hauses, die aus der Stiftung Diakonenanstalt des Rauhen Hauses hervorgegangen ist, unterstützen wir in besonderem Maße die Bildungseinrichtungen des Rauhen Hauses.

Steuerliche Vorteile

Eine Zustiftung in eine gemeinnützige Stiftung kann im Jahr, in dem sie erfolgt sowie in den folgenden neun Jahren für einen Gesamtbetrag bis zu 1 Million Euro steuerrechtlich geltend gemacht werden. Dies ist zusätzlich zum allgemeinen Spendenabzug möglich, durch den 20 Prozent der Einkünfte als Sonderausgaben angerechnet werden können.

Wenn Sie die Wichern-Schule mit einer Zustiftung unterstützen möchten, dann überweisen Sie bitte den Betrag auf das Spendenkonto des Rauhen Hauses. Bitte geben Sie im Verwendungszweck unbedingt an, dass es sich um eine Zustiftung für die Wichern-Schule handelt.

Offenheit schafft Vertrauen

Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Spenderinnen und Spender sind uns wichtig. Darum berichten wir regelmäßig über unsere Projekte und geben im jährlichen Spendenbericht (PDF) einen Überblick über die Zahlen, Daten und Fakten.