Berufliche Bildung als Chance zur Teilhabe
Am 20. März fand im Rauhen Haus ein Fachtag des Projekts statt, in dem die bereits bestehenden Ansätze zur Realisierung beruflicher Bildung in den Einrichtungen der Tagesförderung in Hamburg im Mittelpunkt standen. Rund 50 Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Träger tauschten sich dazu aus, wie und wo bisher berufliche Bildung stattfindet und was grundlegende Strukturen hierfür sind: eine gemeinsame Kommunikation mit den Beschäftigten, auch über UK-Hilfsmittel sowie der Einbezug möglichst aller Sinne. In den kommenden Monaten sollen die Mitarbeiter*innen ihren eigenen Arbeitsalltag auf solche und weitere Ansätze hin erforschen. Wie ihre Beteiligung an dem Projekt konkret aussieht, erfuhren sie beim Fachtag von Dr. Caren Keeley und Theresia Schützendorf von der Universität Köln, bei der die inhaltliche Ausrichtung des ABC-Projekts liegt. Finanziert wird das Projekt durch das Hamburger Trägerbudget. Die Projektleitung liegt beim Rauhen Haus, Projektpartner*innen in Hamburg sind alsterdorf assistenz ost, alsterdorf assistenz west, Leben mit Behinderung und alsterarbeit.
Im Laufe des Projektes sollen die bestehenden Ansätze zur arbeitsweltlichen Teilhabe und beruflichen Bildung gebündelt und ausgewertet werden, so dass ein gemeinsamer Rahmen geschaffen werden kann. Im Gegensatz zu den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) gibt es für die Tagesförderungen bisher keine Bildungsrahmenpläne oder Richtlinien für die berufliche Bildung.
Ansprechpartnerin am Rauhen Haus ist Kendra Eckhorst: keckhorst@rauheshaus.de
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Rund 50 Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Träger tauschten sich dazu aus, wie und wo bisher berufliche Bildung stattfindet.