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Klön-Bude: Endlich wieder miteinander reden!

Die Bude steht, die Wege zu den beiden Eingängen sind mit Flatterband markiert - jetzt kann es losgehen.

Der erste, der die Klön-Bude ausprobiert, ist Thorsten Rahn. Er trifft seine Mutter Renate, die im Haus Weinberg lebt. Beide haben sich seit Wochen nicht mehr treffen können. Beide freuen sich, dass sie sich jetzt ganz nah sein können, wenn auch getrennt durch eine Plexiglasscheibe. Auch Ina Hose und ihre Mutter Anke probieren die Klön-Bude gleich aus. 

Die Bewohner aus dem Pflegeheim werden von Betreuungsmitarbeiterinnen zu ihrem Platz in die Bude begleitet, die Angehörigen kommen von der anderen Seite. Beim Gespräch dürfen auch die Masken fallen, so dass sich beide richtig ins Gesicht schauen können.

Einrichtungsleiter Ulrich Bartels freut sich über die Klön-Bude. Die Bewohner haben in den vergangenen Wochen sehr viele Einschränkungen annehmen müssen: im Zimmer bleiben, keinen Besuch empfangen. Sie haben sehr unterschiedlich darauf reagiert mit einem großen Maß an Gelassenheit bis hin zu depressiven und psychischen Veränderungen. 

Damit es an der Klön-Bude kein Gedränge gibt, wird es einen Plan geben. 

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In der Klön-Bude sitzen eine ältere und eine jüngere Frau. Sie reden miteinander und legen ihre Hände aneinander.