Laura Wendling erhält Cultural Leadership-Stipendium

| Teilhabe mit Assistenz

Als künstlerische Leitung des Klabauter Theaters ist Laura Wendling Anfang Juni für das Cultural Leadership-Stipendienprogramm ausgewählt worden.

Das Programm wird von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und der Alfred Töpfer Stiftung gefördert und vom Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg durchgeführt. Insgesamt wurden 15 Stipendiat*innen aus Hamburger Kulturbetrieben in das Programm aufgenommen. Ziel ist es, junge Führungskräfte aus dem Kulturbereich bei ihren Gestaltungsvorhaben innerhalb des Betriebs zu unterstützen und sich mit anderen Kulturbetrieben zu vernetzen. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, sagte über das Förderprogramm: „Gute Führung entscheidet mit darüber, ob Kulturinstitutionen zu Orten werden, an denen die Werte einer offenen Gesellschaft nicht nur verhandelt, sondern auch gelebt werden. Dass Hamburg dieses Programm ermöglicht, ist auch eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der Kulturbranche. Denn hier werden auch diejenigen ausgebildet, die unsere Kulturlandschaft in den kommenden Jahren mit prägen werden.“

Neue Perspektiven und fachliche Impulse
Laura Wendling freut sich sehr über diese Möglichkeit: „Im Hinblick auf die Entwicklungs- und Veränderungsprozesse, die im Klabauter Theater anstehen, sehe ich darin eine große Chance, neue Perspektiven, fachliche Impulse und wertvolle Kontakte mitzunehmen.“ Das Stipendium beginnt im September 2026 und läuft über zehn Monate. Ihre Tätigkeit im Klabauter Theater wird Laura Wendling in dieser Zeit weiterführen. Das Klabauter Theater ist Teil der Stiftung Das Rauhe Haus. Es ist Hamburgs einziges Privattheater mit inklusiver Ausrichtung. Das Ensemble aus zwölf Schauspieler*innen mit Behinderung entwickelt zusammen mit wechselnden Regie-Teams, Autor*innen und Gastkünstler*innen aus der freien Szene Inszenierungen, Performances und neue Formate. Das Theater steht für künstlerische Vielfalt, Teilhabe und gleichberechtigte Zusammenarbeit.

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Laura Wendling (© Jewgeni Roppel)